Die Schlussrunde in der Gruppe 2 versprach Spannung – wenn auch nicht mehr unbedingt um den Gruppensieg (Wangen würde ein Punkt zum sicheren Gruppensieg reichen). Das Fanionteam des uniho kämpfte noch um einen der heissbegehrten Plätze in den Aufstiegsplayoffs für in die 1. Liga. Es wäre erst das zweite Mal in der Vereinsgeschichte, dass dies gelingen würde. Im Frühjahr 2023 musste sich der uniho in zwei Spielen Naters-Brig beugen und verpasste damals den Aufstieg.
Unihockey Lohn vs. uniho 6:4
Die Ausgangslage, um dieses Kunststück erneut zu schaffen? Drei Punkte für die sichere Position als bester Gruppenzweiter – oder ein Ausrutscher von Riviera (Gruppe 1), das zwei Punkte hinter dem uniho mit nur leicht schlechterem Torverhältnis lauerte.
Das erste Spiel des Tages war ein Wasserämter-Derby. Über die Jahre entwickelte sich eine freundschaftliche Rivalität, die sich heute nicht nur während der 40 Minuten des Aufeinandertreffens, sondern vor allem in der Verabschiedung von Coach Kaiser nach dem zweiten Spiel der Lohner zeigte.
In einer spannenden, intensiven, harten und vor allem herausragend arbitrierten (herzlichen Dank an dieser Stelle an Schiedsrichterin Angela Rothe, die beide Spiele des uniho heute souverän und sehr stark geleitet hat) Partie konnte der uniho den wertvollen Punktgewinn aber nicht sicherstellen. Zu wenig Durchschlagkraft und Fantasie im Offensivspiel nutzte Lohn aus und krallte sich die zwei Punkte. Damit rückte die Playoff-Qualifikation in Ferne – auch wenn noch nichts verloren war.
uniho vs. UHC Nuglar United 11:5
Die Devise vor Spiel 2 war klar: Alles geben und noch einmal so richtig Freude am Unihockey haben – und dabei noch möglichst viele Tore erzielen. Diese Aufgabe erfüllte das Team in dieser zweiten Partie und zeigte noch einmal, was wirklich in dieser Equipe steckt. Während der gesamten Spieldauer war der Vollerfolg nie in Gefahr und für das Torverhältnis liess sich auch noch ein wenig etwas machen. Ob das aber reichen würde? Das würde erst am späten Sonntagnachmittag feststehen.
Mitfiebern aus der Ferne
Erst um 14:30 respektive 16:20 Uhr spielte Riviera, gegen zwei Teams aus dem Mittelfeld respektive dem unteren Teil der Tabelle. In Spiel 1 lag Riviera phasenweise mit zwei Toren zurück, konnte schliesslich aber einen deutlichen 9:5-Erfolg feiern. Sollte heissen: Es bräuchte eine Niederlage, ein Unentschieden oder einen Sieg mit weniger als drei Toren Vorsprung. Keines der Szenarien sollte eintreten – Riviera gewann die zweite Partie mit 11:5 und sicherte sich so mit einem um vier Tore besseren Verhältnis das letzte Playoffticket.
Damit bleibt schlussendlich eine gelungene Saison mit 25 Punkten (wie bereits im Vorjahr), in der doch das „was wäre wenn“ bleibt. Vier mikrige Tore oder ein noch mikrigeres Pünktchen fehlten für die Playoffs. Schade, und doch wird es auch nächste Saison wieder heissen: Das Herren I greift an und sucht den Weg nach oben.
Wir danken unserem grossartigen Support (auf zwei und vier Beinen) und sagen: Merci, dass ihr stets hinter uns steht und uns mit so viel Herzblut unterstützt!

