Den Super Bowl-Sunday lanciert das Fanionteam des uniho bereits am Sonntagmorgen mit dem Spitzenkampf in der Gruppe 2 der 2.-Liga. In Kaiseraugst duellierten sich zum zweiten und letzten Mal in dieser Saison der uniho und Leader Wangen. Das erste Aufeinandertreffen hatten die Derendinger klar mit 11:5 für sich entschieden – die bis dato einzige Saisonniederlage des Leaders, ja gar der einzige Punktverlust. Für den uniho war es seines Zeichen wohl das Spiel der letzten Chance mit drei Punkten Rückstand auf die Wangener.
Wangen bei Olten vs. uniho 5:5
In aller Kürze zusammengefasst, durfte das Publikum in Kaiseraugst einen würdigen Spitzenkampf erleben. Die beiden Teams schenkten sich während 40 Minuten nichts – und immer wieder konnte auf Rückstände reagiert werden. Der uniho konnte in Halbzeit eins zweimal in Führung gehen, Wangen fand aber jeweils weniger als eine Minute später die passende Antwort. Nach dem 3:2 fürh in Halbzeit für Wangen konnten die Derendinger ihrer seits knapp fünf Minuten später ausgleichen – und eine halbe Minute später wiederum in Führung gehen. Entscheidung? Keineswegs: Wangen erzielte 7 Minuten vor Spielende den neuerlichen Ausgleich, den der uniho 90 Sekunden später mit dem 5:4 zu beantworten wusste. Jetzt aber, die vierte Führung sollte sich doch irgendwie über die Zeit retten lassen, oder? Nein. Wangen gelang mit vier Feldspielern und ohne Torhüter das 5:5 – Schlussresultat, Punkteteilung und die wahrscheinliche Entscheidung im Titelkampf.
uniho vs. SV Waldenburg Eagles 7:9
Die definitive Entscheidung im Titelkampf fiel dann nach zwei Spielen Pause. Der uniho musste sich nach einem schwachen Auftritt, in welchem man nie richtig den Tritt fand und ab einem gewissen Punkt nicht mehr das eigene Spiel in den Vordergrund rücken konnte. Ein unangenehmer Gegner, vor allem aber ein (leider wirklich absolut) unterirdischer Schiedsrichter, oder zumindest eine unterirdische Leistung des Unparteiischen, wogen in den Köpfen zu schwer. Die Schuld den nicht gepfiffenen Stockschlägen oder den unsauberen Aktionen des Gegners zuzuschieben, wäre natürlich auch falsch. Wer die PS nicht auf den Platz bringt, hat den Sieg nicht verdient. Und trotzdem ist es halt schon unglaublich ärgerlich, wenn der Schiedsrichter jegliche Souveränität vermissen lässt und doch zahlreiche Fehlentscheidungen trifft – oder Fouls erst gar nicht sieht. Schade, nun denn, mit fünf Punkten Rückstand auf den Leader und fünf Punkten Rückstand auf die Verfolgergruppe im breiten Mittelfeld schwebt das Herren I des uniho im luftleeren Raum auf Rang 2.
Weiter geht es schon in zwei Wochen, wenn sich der uniho mit den giftigen Jungspunden von Seedorf und den altbekannten Schatriniaten im Kaselfeld in Bellach misst. Bleiben wir guter Dinge, dass dann die Equipe wieder den Fokus auf das eigene Spiel legen kann…

