Am Donnerstagmorgen trat die erste Gruppe die Fahrt in Richtung Graubünden an, wo wir ein Wanderweekend verbrachten. Das Lagerhaus, welches wir gemietet hatten, heisst Scola Viglia und liegt oberhalb von Savonin in Salouf. Ein sehr kleines, wunderschönes Bergdörfchen. Damit die Truppe die dreistündige Fahrt zu fünft im Auto von Jörg gut überstand, wurde eine erste Pause bei der Raststätte Heidiland eingelegt. Nach einer ausgiebigen Stärkung ging die Fahrt hinauf in die Bergwelt weiter.

Nach der Ankunft wurden zuerst die Zimmer aufgeteilt und alle hatten Zeit sich einzurichten und auszupacken. Danach konnte das eigentliche Tagesprogramm am Nachmittag in Angriff genommen werden. Nach einer kurzen Autofahrt nach Savonin zum Badesee, spazierten alle einmal um den kleinen, schönen See und genossen die Sonne. Das Wasser war noch mit 15 Grad jedoch noch etwas frisch. Ein Teil des Sees wurde extra für die kleinen Besucher mit einer Fähre, Wasserspielen und Rutschen ausgebaut. Nach dem Flanieren genossen Lilli, Anton, Mirjam, Jörg und Nadia einige kühle Getränke beim kleinen Kiosk. Mit einem Einkaufsbummel in Savonin neigte sich der Tag langsam dem Ende zu und so traten wir die Heimfahrt an. Zuhause bereitete Jörg ein feines Nachtessen im Wok zu. Um stilecht zu dinieren, hatte Jörg sogar an Essstäbchen gedacht. Nadia zauberte unterdessen ein feines Tiramisu, welches zum Dessert verspeist wurde. Nach diesem tollen Mahl waren alle pappsatt und liessen den Abend bei interessanten Gesprächen und feinem Wein ausklingen. Um 10 Uhr trafen dann auch die Nachzügler Nadja und Esthi ein, welche noch arbeiten mussten und deshalb erst nach Feierabend zum Team stiessen. Gemeinsam genossen wir einen lustigen Abend und nach Mitternacht gingen wir dann zu Bett.

Am nächsten Morgen weckte uns der Wecker von Mirj um 8 Uhr. Unterdessen hatten Jörg und seine fleissigen Helfer bereits einen perfekten Brunch für uns zubereitet. Nach dem Abwasch wurde der Ausflug, welcher am Freitag geplant war, besprochen. Zusammen fuhren wir kurz darauf nach Lenzerheide zum Heidsee. Der Weg zum See führte durch den Eichhörnchenwald, wo wir viele neugierige Kerlchen trafen. Nach etwa 40 Minuten Marsch, trennten wir uns in zwei Gruppen.

Die eine Gruppe wanderte den Berg hinauf, um den Panoramaweg zu gehen. Die Anderen schlenderten gemütlich den See entlang zur Badi, wo wir uns wieder treffen wollten. Der Panoramaweg hatte tatsächlich nicht zu viel versprochen, man hatte einen tollen Ausblick auf das Bergpanorama und den See. Nach etwa 2.5 Stunden erreichten wir die Badi. Gemeinsam brätelten wir einige Cervelats und genossen einen sonnigen Nachmittag am See, inklusive Enten füttern und Füsse baden. Gegen Abend fuhren wir wieder zurück ohne noch zu rodeln, wie von Jörg enttäuscht bemerkt wurde. Nach einem kurzen Powernap gab es Nachtessen. Spargelrisotto mit Hardcoregemüse (Zwiebeln / Knoblauch) und Schweinsnierstückbraten an einer braunen Sauce. Jörg hatte sich mal wieder selbst übertroffen. Es wurde grosszügig geschmaust, so dass wir dieses Mal das Dessert ausfallen liessen. Am späteren Abend wurden Spiele gespielt, Tonis Würfelgame sowie Brandydog und Flaschenblasen oder so... Was in Salouf passiert, bleibt in Salouf! Es wurde ein lustiger Abend mit viel Rosé und wenig Bier (ha). Vor lauter Spielen hatten wir die Ladys-Night im Dorf komplett vergessen.

Am Samstagmorgen wurden wir durch lautes, ungeduldiges Klopfen geweckt. Da hatte jemand Hunger. So beeilten wir Schlafmützen uns, baldmöglichst zum Brunch zu erscheinen. Später trennten wir uns wieder in zwei Teams auf. Zu dritt marschierten wir Richtung Salaching den Berg empor, mit Ziel über Parsons nach Savonin zu laufen. Unterwegs trafen wir allerhand Kurioses: ein Dorf mit nur zwei Häusern (Salaching) sowie den gemeinen Grünbären. Die Wanderung dauerte ca. 3.5 Stunden und nach wunderbaren landschaftlichen Eindrücken und Kälbchen füttern, erreichten wir den See. Das zweite Team besuchte St. Moritz und bestaunte die Schaufensterauslagen sowie die  röhrenden Porschefahrer. Auf 2284 m. ü. M hatte es tatsächlich noch Schnee. Nach einem Spaziergang besuchten sie den Stausee, welcher kaum Wasser enthielt und gönnten sich noch ein feines Kaffee im Dorf. Später am gemeinsamen Treffpunkt, gönnten sich einige eine feine Nusstorte oder Pommes frites. Da das Wetter langsam umschlug, fuhr die erste Gruppe wieder zurück. Die anderen drei spazierten dem Fluss entlang zum Sägewerk, wo Jörg sie abholte. Im Haus angekommen, gönnten sich einige ein kurzes Schläfchen. Währenddessen machten sich die weiblichen Teilnehmer auf zum Sportplatz. Das Wetter meinte es gut mit uns, die Sonne erschien wieder. Ein kurzes Stretching der lädierten Waden und Beine stand auf dem Programm. Danach wurde individuell die Bäuche gesonnt, jongliert oder Volleyball gespielt. Mit einem kühlen Bier läuteten wir den Feierabend ein. Zum Abendessen gab es Rindsstroganoff mit Nudeln. Zum Dessert schmausten wir das Erdbeertiramisu von Lilli. Nach diesem ereignisreichen Tag gingen einige bald erschöpft schlafen, andere entdeckten die Baileysflasche und gönnten sich noch einen späten Imbiss mit Salami.

Am Sonntag traten wir nach einem ausgiebigen Frühstück bereits die Heimreise an. In Herrliberg im Cindys assen wir zu Mittag und in strömendem Regen fuhren wir weiter nach Hause. Bei Löws in Derendingen verabschiedeten wir uns dann voneinander.

Das Wanderweekend war ein voller Erfolg und wird uns immer in guter Erinnerung bleiben. Wir hoffen, dass wir dies nächstes Jahr wiederholen können.

SATUS Derendingen