Die Vorzeichen für diese Runde standen schon im Vorfeld nicht allzu gut. Am Freitag musste man während des Trainings Ivan Glauser nach einem unglücklichen Misstritt ins Spital einliefern. Am Samstag dann die vernichtende Diagnose für den Spieler und das ganze Team: Wadenbeinbruch und ein zertrümmertes Sprunggelenk. Zudem folgten Absagen von Remo Bösiger, der zur gleichen Zeit die Junioren E betreute, und Stefan Nünlist, der sich von den Strapazen für unser Vaterland ausruhen musste. Als Ersatz sprang Adrian Frey vom Herren 2 ein, und zusätzlich schnürte der Coach zum zweiten Mal in dieser Saison seine Schuhe.

 

uniho - Oensingen Lions 9:3

Ganze fünf Minuten dauerte es, bis unsere Herren2-Verstärkung zuschlagen konnte. Oensingen konnte aber postwendend reagieren und ausgleichen. In der neunten Minute konnte Uniho jedoch mit einem Doppelschlag auf 3:1 wegziehen, worauf Oensingen auch keine Antwort mehr fand. Bis zur Pause konnte der Vorsprung vorentscheidend auf 6:1 ausgebaut werden.

Oensingen dachte aber in der zweiten Halbzeit nicht daran aufzugeben und kämpfte weiter, was automatisch auch eine härtere Gangart an den Tag brachte. Trotzdem blieben die Teams fair und beide Seiten teilten aus, konnten aber auch einstecken. Nur der Schiedsrichter hatte seine Probleme damit und stellte übereifrig einen Spieler von Oensingen wegen „Reklamierens“ raus. Die Uniho‘s waren auf den eifrigen Schiedsrichter, der Diskussionen überhaupt nicht schätzte, bestens eingestellt und verkniffen sich deshalb jeglichen Kommentar.

Einen Schockmoment gab es dennoch in der Mitte der zweiten Halbzeit, als Gonzo auf der Stockschaufel eines Mitspielers ausrutschte und mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen blieb. Und ich kann Ihnen sagen: Er ist ein alter Krieger, wenn er nicht sofort wieder aufsteht, rufen Sie am besten gleich die Rega. Fortan spielte man den Rest des Spiels nur noch mit zwei Blöcken fertig.

Am Ende resultierte aus einem guten, attraktiven Spiel ein verdienter 9:3 Sieg.

Erfolgreich für Uniho: Ädu (Simu), Gonzo (Cedu), Simu (Ädu), Simu (Küenzi), Bob (Gonzo), Wysu (Wuzzi), Wuzzi (Bob), Küenzi (Simu), Küenzi (Simu)

 

uniho - Riehen 3:6

Nun, da Gonzo ausfiel und der Transport in das Spital sichergestellt war (ohne Rega), musste noch eine Lösung gefunden werden, um den Ausfall zu kompensieren. Remo schickte bereits die gesamten Resultate der Junioren E in den Trainer-Chat, was bedeutete, dass er nun einsatzbereit wäre - und von Burgdorf nach Oensingen ist es ja glücklicherweise nur ein Katzensprung! Zu Gute kam dem Uniho, das die Pause zwischen den Partien zwei Spiele dauerte, und so erreichte Remo pünktlich zu Matchbeginn die Halle und war nach einem kurzen Aufwärmen einsatzbereit.

Den Anfang mit Toreschiessen machte jedoch der UHC Riehen. Mit ihrer temporeichen Spielart und dem wahnsinnig schnellen Transition-Game überraschten sie das Team ein wenig. Die Derendinger fanden sich schnell damit zurecht und es entstand ein attraktives, schnelles Spiel. Bis zur Pause konnten die Uniho’s den Ausgleich erzielen und sogar mit 3:1 in Führung gehen.

Nach der Pause reagierte der UHC Riehen jedoch und glich innert kurzer Zeit aus - was Derendingen dazu veranlasste, das Time-Out in Anspruch zu nehmen. Man konnte zwar mit Riehen mithalten, doch das hohe Tempo forderte seinen Tribut und immer wieder schlichen sich, aufgrund der fehlenden Frische, grössere und kleinere Fehler ein - was Riehen sofort auszunutzen wusste und sich so einen Vorsprung erspielen konnte. Uniho vermochte zwar gut mitzuspielen, ein weiterer Treffer wollte jedoch nicht mehr gelingen.

Trotz des verlorenen Spitzenspiels gegen den Leader darf man auf das Team stolz sein. In einer schwierigen Situation, die noch schwieriger wurde, stand man noch näher zusammen und kämpfte füreinander und miteinander, agierte klug und setzte das Spielsystem gut um.

Erfolgreich für Uniho: Simu, Bob, Remo (Bob)

SATUS Derendingen